Die Sachsen- Anhalt Biker in Bad Salzdetfurth (es fehlen Steffi Schulze und Christoph Hopp)

Die Sachsen- Anhalt Biker in Bad Salzdetfurth (es fehlen Steffi Schulze und Christoph Hopp)

Mit großer Mannschaft starteten die Weißenfelser Radsportler des White Rock- Teams bei den Deutschen Mountainbike- Meisterschaften im niedersächsischen Bad Salzdetfurth.
Die Kleinstadt am Harzrand wurde dabei eine einzige große Bühne für den MTB-Sport. Start und Ziel im Stadtzentrum, welches für die Meisterschaften komplett präpariert wurde und sehr viele Zuschauer sorgten für eine einmalige Atmosphäre.

Bereits am Freitag abend wurde in den Altersklassen U15 und U17 die

Pascal beim Slalom

Pascal beim Slalom

Startreihenfolge für das Cross Countryrennen anhand einer Slalomabfahrt, welche zweimal in möglichst schneller Zeit zu bewältigen war, festgelegt. Die Saalestädter machten dabei mit Platzierungen im Mittelfeld einen recht guten Eindruck.

Als erstes gingen dann am Samstag vormittag die Nachwuchsfahrer der U15- Kategorie auf den anspruchsvollen Rundkurs, der aus der Stadt direkt in den Wald an den steilen Hängen des Lammetales führte. Mit großen Erwartungen und tollen Resultaten im Vorfeld ging vor allem Pascal Söhner in den Wettkampf. Nach nicht ganz optimalen Start konnte er im großen Starterfeld in der zweiten Runde Boden gut machen. Leider rächte sich dieser Kraftakt mit zunehmender Renndauer und so konnte er nach vier Runden als 22.-ter die Ziellinie überqueren. Dieses Resultat spiegelt nicht sein eigentliches Leistungsvermögen wieder und folglich war er auch nicht sehr zufrieden.
Julian Schnürer im gleichen Wettkampf wurde hier 37.-ter und konnte so seine späte Qualifikation für die nationalen Titelkämpfe durchaus rechtfertigen.

Am Nachmittag dann der Wettkampf der U17- Jugendfahrer: Die knapp 80 besten Mountainbiker Deutschlands in diesem Jahrgang gingen vor großer Kulisse auf die fünf zu fahrenden Runden. Über eine Fahrzeit von ca. einer Stunde galt es für Hagen Bundschuh und Felix Lattermann darum, ein möglichst gutes Rennen zu fahren.
Am Ende stand für Hagen mit Rang 51 ein Rang im hinteren Mittelfeld zu Buche, kurz darauf erreichte Felix als 57.-ter das Ziel.

Die Hauptwettkämpfe der Eliteklassen bilden bei einer Deutschen Meisterschaft natürlich immer das Highlight, so natürlich auch in Bad Salzdetfurth.
Gespannt und voller Vorfreude schoben die beiden White Rock-Damen ihr Rad an den Start. Einige Sportlerinnen hatten wohl zu großen Respekt vor den sehr schweren und fahrtechnisch anspruchsvollen Strecken in Bad Salzdetfurth, nicht so unsere beiden Bikerinnen Sandy Trautmann und Steffi Schulze: Hinter der großen Favoritin, der Olympiazweiten Saine Spitz, konnten sie mit den Plätzen 9 und 10 im leider recht kleinen Starterfeld ein gutes Resultat erreichen. Respekt !

Der große Showdown vor grandioser Kulisse dann das Rennen der Elite-Herren: Die 45 besten Cross-Country- Mountainbiker suchten ihren deutschen Meister und ca. 15.000 Zuschauer am Streckenrand wollten dabei sein!
Extrem motiviert und vorbereitet gingen auch fünf Sportler des White Rock e.V. das Rennen über 105 veranschlagten schweren Rennminuten an. Mit ganz besonderer Erwartungshaltung ging Christopher Maletz das Rennen an, hatte er doch an gleicher Stelle mit dem 6. Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Jahr 2010 einen seiner bisher größten Erfolge verbuchen können. Doch leider kam es diesmal anders: Durch einen ausgestandenen Magen-Darm Infekt bereits im Vorfeld geschwächt, erwischte Christopher keinen optimalen Tag und landete am Ende auf dem für ihn sicher etwas entäuschenden 14. Platz, da seine Ansprüche doch etwas höher waren.
Gut lief es dagegen für Tommy Galle: Das Streckenprofil mit kurzen, steilen Anstiegen und technischen Abfahrten kam ihm besonders entegegen und so konnte er sich am Ende über Platz 19 auch richtig freuen. Sein Teamkamerad Martin Knape, eigentlich ja auf der Langstrecke zu Hause, finshte als 24.-ter, womit auch er sehr zufrieden war.
Christoph Hopp (34.) und Tobias Trautmann (36.) komplettierten das Weißenfelser Ergebnis an diesem Tag.

Tommy an der "Großen Schanze"

Tommy an der „Großen Schanze“

Alles in Allem eine Deutsche Meisterschaft mit soliden Leistungen, wobei die Erwartungshaltung bei dem einen oder Anderen doch etwas höher waren.