Am 18.Juni ging es für die White Rock-Aktiven bei drei völlig verschiedenen Wettkämpfen um gute Resultate.

Den höchsten Stellenwert hatte dabei natürlich zweifellos die internationale MTB-Bundesliga, die dieses Mal in Lohr am Main Station machte. Endlich den Prüfungsstress hinter sich gelassen, konnte Johanna Kreis „befreit“ fahren und sicherte sich einen tollen achten Platz bei den U19- Juniorinnen. Auch Julian Schnürer zeigte mit Rang 20 im Rennen der gleichen Altersklasse männlich eine exzellente Leistung.

Hier die persönlichen Rennberichte von Johanna und Julian:

„Auf nach Wombach“ zum Bundesligarennen hieß es an diesem Wochenende für Johanna und Julian.Zusammen mit unserem Trainer Florian traten wir bereits am Freitag die Reise nach Baden Württemberg an.Ein ganz ganz großes Dankeschön an dieser Stelle für die super Betreuung vor und während des Rennens und natürlich auch fürs Fahren und Unterkunft suchen.

Johanna:

„ Der 3. Lauf der Bundesliga in Wombach, aber der Erste für mich im Jahr 2017.  Daher reiste ich auch sehr aufgeregt  nach Wombach.Am Samstag studierten wir ausführlich die Strecke und suchten uns die perfekten Linien raus. Am Abend wurde dann noch das Bike fertig gemacht und anderen Vorbereitungen für das anstehende  Rennen am nächsten Tag getroffen.

Am nächsten Morgen klingelte ziemlich früh der Wecker, denn die Jungs mussten schon 8:30 Uhr an der Startlinie stehen.Ich hatte dagegen noch sehr viel Zeit, denn für mich wurde es erst um 12:17 Uhr Ernst.Nach dem warmfahren wurde ich als letze an die Startlinie gerufen.Direkt nach dem Start ging es gleich in den 1,5 km langen Startloop. Hier konnte ich mich schon sehr gut vorarbeiten.  Anschließend waren 4 Runden zu fahren, mir gelang es immer besser nach vorne zu kommen.  Besonders an den kleinen steilen Anstiegen.

Am Ende des Rennens überquerte ich als Achte die Ziellinien, und war kapput aber doch sehr happy.“

Johanna nimmt die Glückwünsche für Platz Acht entgegen

Johanna nimmt die Glückwünsche für Platz Acht entgegen

 Julian:

„Die Strecke hier in Wombach gefällt mir ganz gut. Es ist das 4. Jahr das ich hier ein Rennen fahre.

Sie ist technisch anspuchsvoll mit Steinen und Wurzeln, schönen Abfahrten und hat einige Höhenmeter zu bewältigen.Nicht so gut liegt mir der langgezogene Schotterweg, die Startloop.

Am Samstag trainierten wir die Passagen ordentlich und suchten die richtigen Linien im Steinfeld aus.Leider ging meine Bremse hinten wieder nicht. Ich bremse zwar nie wirklich viel aber ist es schon ein komisches Gefühl, keine zu haben.Also hieß es erneut entlüften und es ging erstmal. Das Rennen konnte also am nächsten Tag beginnen.

Sehr zeitig klingelte der Wecker an diesem Morgen, 6.00 Uhr, denn der Startschuss für das U19 Rennen ist 8.30Uhr.Noch kurz alles kontrolliert, warm fahren, trinken und los gehts zur Startaufstellung.Als wirklich allerletzter konnte ich am steilen Asphalthang meine Startposition einnehmen, keine gute Ausgangsposition aber machbar in die Top 30 zu fahren, das war mein Ziel für dieses Rennen.

In der Startloop hieß es für mich einfach nur durchhalten. Und endlich ging es auf die Runde.Sofort konnte ich einige Plätze gut machen und mich auf Position 37 vorarbeiten.Runde für Runde lief es immer besser, die technischen Passagen machten Spaß und ich konnte ranfahren, die kurzen steilen Anstiege gut zum Überholen nutzen.Die Hitze bereitete mir nicht allzu viel Probleme und so lief es richtig gut.

Ich überquerte die Ziellinie als 20. und bin ganz zufrieden damit.11 Bundesligapunkte gibt es für dieses Ergebnis und damit stehe ich beim nächsten Rennen sicher nicht mehr an letzter Position.

In Biesenrode/ Ostharz stand der traditionelle Mountainbikemarathon auf dem Programm.  Über 250 Sportler nahmen dieses Mal daran teil.

Tommy gewinnt in Biesenrode

Tommy gewinnt in Biesenrode

Hier siegte Tommy Galle souverän auf der Langdistanz über 90 km und konnte seine gute Form unter Beweis stellen, auch für Patrick Weniger als Siebenter  auf der gleichen Strecke war es ein sehr gutes Rennen. Hagen Wernicke ging mit einer gerade auskurierten Krankheit an den Start. Nach tollem Beginn verließen ihn aber nach etwa der Hälfte der Distanz die Kräfte, so dass er frühzeitig das Rennen abbrechen musste.

Steffi Weniger konnte sich unterdessen über Rang Zwei bei den Damen über 60 km freuen.

Erin großer Teil der Nachwuchsfahrer war auf schmalen Reifen mit den Rennrädern beim Klassikers „Rund ums Muldental“ in Grimma unterwegs. Bei rieseigen Starerfeldern von bis zu 100 Fahrern in jeder Altersklasse zeigten die White Rocker eine solide Leistung, die aber einiges an Entwicklungspotential erkennen lässt. Über Plätze im hinteren Mittelfeld kamen die Blau-Gelben dabei nicht hinaus.