Hier sein Rennbericht:

Am letzten Juli-Wochenende nahm ich mir vor, den M3 Montafon, Teil der World Series unter die Stollen zu nehmen. 130km und 4500Hm galt es zu bewältigen. In Anbetracht der Eckdaten und mit Blick auf das Höhenprofil nahm ich mir vor, mir das Rennen gut einzuteilen. Von Anfang an fuhr ich meinen eigenen Rhythmus und versuchte Kräfte zu sparen. In den ersten langen Anstiegen gelang es mir schon einige Positionen gut zu machen, welche ich  in den recht moderaten Abfahrten und Trails auch halten konnte. Zur Hälfte des Rennens bildete sich dann eine kleine Gruppe, in der sich auch die führende Frau befand. Am letzten brutalen Berg fühlte ich mich anfangs noch recht Wohl und dachte ich könnte die Gruppe abschütteln. Jedoch verließen mich zur Hälfte des Anstiegs etwas die Kräfte und ich musste reißen lassen. Ich nahm etwas raus, konnte aber doch noch die ein oder andere Position gut machen. Die finale Abfahrt in Richtung Ziel hatte es dann nochmal in sich. Ziemlich entkräftet versuchte ich sicher und vorallem heil ins Tal zu kommen. Der grob schottrige,teils steile und verblockte Trail machte dies nicht einfacher. So musste ich auch zwei mal vom Rad um keinen Sturz mehr zu riskieren. Auf den letzten flachen Kilometern gab ich nochmal alles und überquerte die Ziellinie nach 7std 19min auf Gesamtrang 45 und auf Platz 32 unter den Lizenzfahrern. Somit gab es sogar noch ein Paar UCI Pünktchen.

Für die Traumkulisse hatte Hagen kaum ein Auge: Tunnelblick statt Alpenglück

Für die Traumkulisse hatte Hagen kaum ein Auge: Tunnelblick statt Alpenglück