Tommys Comeback nach überstandener Verletzungspause, hier sein Bericht:

MTB Marathon Benneckenstein

Tommy liefert sich mit hartes Duell mit Max Feger

Tommy liefert sich mit hartes Duell mit Max Feger

Am vergangenen Wochenende konnte ich endlich wieder in das Renngeschehen einsteigen. Nach 8 Wochen Training ohne Wettkampf, davon sogar 5 Wochen einarmig, aufgrund einer Fraktur am Radiusköpfchen des rechten Ellenbogens.
Für mein Comeback wählte ich den MTB Marathon in Benneckenstein im Harz, unweit von unserem Hauptsponsor „Panoramic Hotel Hohegeiß“, aus.

Meine Beine fühlten sich schon am Vortag komisch an und auf Grund dessen, war ich vor dem Start ein wenig angespannt. Nichts desto trotz fuhr ich mich ordentlich warm, um bestens vorbereitet zu sein. Ich wusste ja schließlich, dass mit Max Feger und Arne Vettermann zwei starke Gegner gemeldet waren.

Nach einem schlechten Start, bei dem ich vergebens versuchte, das linke Pedal zu finden, musste ich mich nach dem ersten Singletrail von Position 7 erst einmal vorarbeiten. Das gelang mir auch ganz gut und ich ging unter den ersten drei in den ersten Anstieg.
Von da an lief alles ganz gut! Max Feger (Rapiro) und ich wechselten oft in der Führung und schafften es so, die Konkurrenten einen nach dem anderen abzuschütteln.
Somit waren wir ab Runde 4 nur noch zu zweit in der Spitzengruppe.

Bis zur letzten Runde hatte sich daran auch nicht viel verändert. Es musste also eine Entscheidung her. Am vorletzten kurzen Anstieg setzte ich einen Antritt, doch Max blieb dran und ich nahm sofort wieder raus. Die Taktik aus dem letzten Jahr wollte dieses Mal also nicht funktionieren.
Es blieben noch eine Abfahrt mit 2 Trails und der letzte Steile Anstieg für eine Entscheidung.
Ich ging als erster in die Abfahrt und hatte somit auch die Führung auf einem breiten Waldweg, hin zum letzten Anstieg, inne. Ich wartete auf einen Angriff von Max, doch dann kam bereits der Einstieg in den Anstieg. Ich fuhr wieder als erster hinein und von da an gab es nur noch ein Gas. Vollgas!
Ich war als erster oben, drückte einfach weiter und konnte mit 0,9 Sekunden Vorsprung auf Max das Rennen gewinnen.

Somit war ich nach 48 km und 1.200 Hm der strahlende Sieger und mein Comeback war geglückt.