Rennbericht: UCI Gravel World Series Velden am Wörthersee 🇦🇹

Beim Rennen der UCI Gravel World Series in Velden am Wörthersee zeigte Pascal Söhner einmal mehr seine starke Form auf internationalem Niveau. Das Rennen war geprägt von hohem Tempo, anspruchsvollen Bedingungen und einer echten Energieleistung bis ins Ziel.

Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Rennen. Söhner konnte sich früh in der Spitzengruppe positionieren und das Tempo mitgehen. Die Ausgangslage war vielversprechend, die Beine fühlten sich gut an – ein Rennen auf Top-Niveau zeichnete sich ab.

Doch bereits auf den ersten Kilometern kam es zu einem entscheidenden Rückschlag: Zwei verlorene Trinkflaschen innerhalb der ersten 15 Kilometer erschwerten die Verpflegung erheblich. Bis Kilometer 70 musste Söhner improvisieren und war ausschließlich mit Leitungswasser aus der Trinkblase unterwegs.

Trotz dieser Einschränkungen hielt er sich lange in der Spitzengruppe. Erst bei Kilometer 80 riss der Kontakt nach vorne – ein Moment, der im Gravel-Rennsport oft entscheidend ist.

Im weiteren Rennverlauf war Söhner auf sich allein gestellt. Ab Kilometer 110 kämpfte er ohne Windschatten gegen Strecke und Bedingungen. Bei Kilometer 130 folgte die entscheidende Phase: Die Energiereserven waren nahezu aufgebraucht, der Körper am Limit – dennoch biss er sich durch und brachte das Rennen ins Ziel.

Am Ende stand ein starker 30. Platz von 250 Startern.
Damit sicherte sich Söhner die Qualifikation für die Europameisterschaft sowie die Weltmeisterschaft in der Age Group.

Mit dieser Leistung unterstreicht er seine internationale Wettbewerbsfähigkeit. Der Blick richtet sich nun nach vorne – mit dem Traum, in diesem Jahr möglicherweise bei der Weltmeisterschaft in Australien an den Start zu gehen.

Fazit:
Ein Rennen, das einmal mehr zeigt, wie entscheidend neben der körperlichen Leistungsfähigkeit auch mentale Stärke und Rennhärte im Gravel-Sport sind. Trotz widriger Umstände bewies Pascal Söhner Kampfgeist und Durchhaltevermögen auf höchstem Niveau.