Während Pascal Söhner in Belgien bei der Grave-EM das Rennen seines Lebens bestritt, machte sich der Nachwuchs in Blau-Gelb auf den Weg nach Elstra in den Black Mountain Bike Park zum vorletzten Lauf des XCO Bike Cups.
Wer sich jetzt fragt: „XCO in einem Bikepark geht das?“ Heraus kommt dabei die wohl kraftraubendste Strecke des XCO Bikecups mit Höhenmetern ohne Ende, aber gepaart mit flowiger verspielter Abfahrt.
Gustav Schlag, Hugo und Helen Valenta machten in der U9 den Anfang. Sie mussten ordentlich kämpfen und in den 4 Runden auch mal absteigen, um den Berg zu erzwingen. Im Ziel hieß es dann Platz 2 für Helen und Platz 5 und 7 für Hugo und Gustav.

Als Nächstes startete Tobias Trautmann in der Lizenzklasse. Er kam mit den Bedingungen sehr gut zurecht und fand schnell seinen Rhythmus. Er arbeitete sich Stück für Stück nach vorn, überquerte die Zielline als Gesamtdritter und Erster seiner Altersklasse Masters 1.
In der U11 gingen Luise Baetz, Silja Scoor und Mauritz Schmelling an den Start. Für die drei ging es schon bis zur Hälfte des Berges und somit war es nur eine Runde, die es zu bewältigen galt. Silja fuhr ein starkes Rennen und gewann souverän bei den Mädels. Luise folgte ihr auf einen starken Platz 3. Mauritz steckte im Verkehr bergauf fest und kam als 13. ins Ziel.

Oskar Schlag, Albrecht Transchel, Stian Scoor und Elias Dean Kunze waren in der U13 am Start. Elias kam mit den Bedingungen am besten zurecht und kam als 10. ins Ziel. Stian hatte in der zweiten von drei Runden sichtlich Probleme, konnte sich aber in der letzten .Runde wieder stark zurück kämpfen und beendete als 15. Albrecht rollte als 18er über die Linie und Oscar hatte schlicht und ergreifend mit seiner Übersetzung unter diesen Bedingungen einfach einen Nachteil. Er kämpfte sich dennoch tapfer durchs Rennen.

Den Abschluss machte Luis Hiekmann in der U17 an diesem Tag, welcher als Vierter der Gesamtwertung aus Startreihe eins losfahren durfte. Im ersten Anstieg machte eine feuchte Wurzel leider alles zu nichte. Luis musste, um bergauf den Sturz zu vermeiden eine Bewegung machen, die starke Rückenschmerzen mit sich brachte. Aufgeben war trotzdem keine Option. Zu Beginn der dritten Runde stoppte er kurz in der Tech-Zone, um sich wieder Einrenken zu lassen. In der letzten Runde waren die Schmerzen zurück, welche er aber mit viel Willen übergehen und nochmal von Rang 8 auf Rang 6 vorfahren konnte.

Wir gratulieren allen Athleten klein und groß zu ihren Leistungen!