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Pech und keine gute Tagesform zum Bundesliga-Wochende in Freudenstadt

Rennbericht von Pascal Söhner

Am vergangenen Wochenende machten sich vier Sportler des White Rock e.V. auf die weite Reise in den Schwarzwald nach Freudenstadt. Auf der DM-Strecke des nächsten Jahres wollten die Fahrer Rennluft schnuppern und schauen, was die Form am Ende der XCO-Saison noch sagt.

Pascal vor der Kulisse von Freudenstadt

Nach einer kurzen Nacht von Freitag zu Samstag ging es am Morgen auf die Strecke. Nach mehreren Runden stand fest, das Material wird auf den vielen steinigen Abfahrten sehr beansprucht und wer die schnellste Linie bergab trifft, wird defintiv in den vorderen Rängen landen.

Johan Bundschuh hatte Pech im Rennen der U19-Junioren. Er schlitzte sich den Hinterradreifen auf, so dass er am Ende über Platz 32 nicht hinaus kam.

Pascal Söhner startete am Sonntag Morgen bei kühlen 10 Grad im Freudenstädter Christophstal.
Vom Start weg war das Tempo hoch und es trennte sich frühzeitig die Spreu vom Weizen. Pascal konnte nach seinem grippalen Infekt in der Woche noch keine 100% geben. Mit konstanten Rundenzeiten probierte er das Rennen zu bewältigen, um seinen Körper nicht zu überstrapazieren. Das gelang ihm auch. Stück für Stück konnte er Plätze gut machen und lag in den Top 18. Leider erlitt in der vorletzten Runde nach der Techzone ein Hinterraddefekt und musste das Rennen aufgeben.

Als nächste startete Johanna Kreis, welche sich mit der Elite des deutschen Mountainbikesports vergleichen konnte. Sie schaffte es trotz Problemen in den vielen steinigen Abfahrten gute Rundenzeiten zu fahren. Nach 1:27h erreichte sie als 15. das Ziel und kann mit der Leistung am Ende der Saison zufrieden sein.

Das letzte Rennen des Tages bestritt Tommy Galle. Dabei dürfte er sich mit vielen Bikern aus der Weltcupszene messen. Wenn Namen wie Maxime Marotte, Matthias Stirnemann oder Reto Indergand am Start stehen, heisst das Vollgas vom Start bis zum Ende.
Die genannten Fahrer schenkten sich vom Start nichts. Tommy positionierte sich erst mal im Mittelfeld, um dann in der zweiten Hälfte des Rennens seine Stärke von konstanten Rundenzeiten ausspielen zu können.
Leider waren die Zeitabstände zu den vorderen Fahrern zu groß, so dass Tommy kaum Plätze mehr gut machen konnte. Am Ende landete er auf einem soliden 22. Platz in seinem letzten Rennen der Saison.

So reisten die Weißenfelser nicht ganz zufrieden mit dem Bundesligawochenende in die Saalestadt zurück.
Nun steht erst mal Regeneration an, bevor die Crosssaison mit dem Higlight dem Granschützer Crossrennen für die Drei ansteht.

PS: Ein großes Dankeschön geht auch an Mario Vollmann und Nick Planert für die Unterstützung am Wochende. Ohne euch wäre es um einiges stressiger gewesen.