Alles auf eine Karte – und es hat sich gelohnt!

Am vergangenen Wochenende ging es für mich recht spontan zur Gravel World Series nach Singen im Schwarzwald – mit dem Ziel:

➡️ Die Qualifikation für die Gravel-Weltmeisterschaft im Oktober im niederländischen Limburg. 🇳🇱

Mit einem neuen Bike, viel Motivation und null Gravel-Rennerfahrung stand ich am Start meines allerersten Gravel-Rennens. In meiner Altersklasse ging es von Startplatz 122 auf einen 50 km langen Rundkurs mit satten 1150 Höhenmetern pro Runde. Insgesamt also 100 km und 2300 hm auf losem Schotter, ruppigen Waldwegen und schnellem Asphalt.

Schon die erste Runde war ein echter Härtetest: Das Rennen war hektisch, das Tempo enorm hoch, immer wieder kam es zu Stürzen. Ohne genaue Streckenkenntnis versuchte ich, mich möglichst clever zu verhalten, suchte mir Gruppen zum Windschattenfahren – aber nach jedem Anstieg war ich wieder allein unterwegs, da viele Fahrer dem hohen Anfangstempo Tribut zollen mussten.

Ich fand in der zweiten Runde meinen Rhythmus und machte nur noch Plätze gut. Dabei lag der Fokus darauf, sauber durchzukommen, die Kräfte einzuteilen – und am Ende einfach alles rauszuholen.

Nach gut 3,5 Stunden erreichte ich das Ziel – gut ausgepowert, aber zufrieden. Nur: Ich hatte keine Ahnung, ob es für die Qualifikation gereicht hatte. Denn durch das Mischen aller Altersklassen war die Rennsituation unterwegs kaum einzuschätzen.

Dann kam die Überraschung:
🚀 Von Platz 122 auf Platz 10 in meiner Altersklasse!
✅ Damit unter den Top 25 % – und somit: WM-Quali geschafft!

Ein großer Traum geht in Erfüllung: Ich darf im Oktober bei der Gravel-Weltmeisterschaft in Limburg an den Start gehen – und das in den Nationalfarben!

Ich freue mich auf ein unvergessliches Event in einer der traditionsreichsten Radsportregionen Europas – und darauf, unseren Verein dort vertreten zu dürfen!

Auf der Strecke oft allein unterwegs- das aber sehr erfolgreich !