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Kriterium in Leipzig

Rennbericht von Hermann Oertel:

Bei blauem Himmel und Frühlingssonne standen am vergangenen Sonntag für die White Rocker der Nachwuchsklassen U15, U17, U19 ein Rennradkriterium an nder Leipziger Red Bull-Arena an. Zwei nebeneinanderliegende Straßen mit je 700 Metern, die durch zwei rennentscheidende Kurven verbunden wurden,mussten über eine altersklassenabhängige Rundenanzahl gefahren werden. Dabei gab es während der Rennen Punkte für regelmäßige Sprintwertungen (für den 1. Platz: 5 Punkte; für den 2. Platz: 3 Punkte; für den 3. Platz: 2 Punkte; für den 4. Platz: 1 Punkt). Der hauptsächliche Sinn war es, die Sprintleistungen und die Tempohärte zu prüfen. Vor allem das ständige Beschleunigen nach den Kurven und die hohe Durchschnittsgeschwindigkeit verlangten gute körperliche Kondition, wohingegen die Fahrtechnikaufgrund der asphaltierten und hauptsächlich geraden Strecke eher eine untergeordnete Rolle spielte.

Lediglich die beiden Kurven mussten sehr gut erwischt werden, was bei Starterfeldern von bis zu 80 Fahrern teilweise sehr anspruchsvoll war.

Erfreulich waren der 9. Platz von Pascal Söhner und der 29. Platz von Julian Schnürer (jeweils U19). “Das Ziel war, bei den Sprintwertungen Punkte zu holen”, so Pascal, der dies zweimal schaffte. Trainer Winfried Kreis war auch mit der Leistung von Julian sehr zufrieden, da dieser über die kompletten 15 Runden im vorderen Feld mitmischen konnte.

Frederick Schäfer (U15) hatte bei seinem Rennen von Beginn an mit Knieschmerzen zu kämpfen und schaffte demzufolge leider nur einePlatzierung im Mittelfeld (welche genau, stand nicht in den Ranglisten).

Frederik mischte zu Beginn munter mit (ganz rechts, vierte Position)

Frederik mischte zu Beginn munter mit (ganz rechts, vierte Position)

Auch Nick Planert in der U17 erwischte das Pech, als gleich zu Beginn vor ihm zwei Fahrer stürzten, und sich somit prompt das Feld aufteilte; der Vorsprung war zwar nicht mehr aufzuholen, jedoch führte Nick bis zum Schluss das Verfolgerfeld an und zeigte so eine beeindruckende Leistung.

Bei den Juniorinnen der U19 konnte sich Johanna Kreis am Ende nur den Vorwurf machen, dass sie in der 4. und 5. Runde nicht im vorderen Feld bleiben konnte und somit die ganze Zeit eine der Verfolgergruppen anführen musste. In den letzten Runden fehlte dann letztendlich die Kraft, um noch etwas zu reißen. Mit einer MTB-Tour am vorherigen Tag in den Beinen ist jedoch auch diese Leistung zufriedenstellend.

Fazit: In sehr großen Starterfeldern können auch die Mountainbiker von White Rock beweisen, das sie durchaus auch auf der Sraße bestehen können. Durch entsprechende Erfahrung im Straßenradsport wäre sogar noch mehr dricn geswesen, aber alle Weißenfelser waren sich hinterher einig: Wir bleiben lieber Mountainbiker !